Risikobewertung

Sie kennen die internen und externen Risiken für Ihr Unternehmen, um von absehbaren Entwicklungen nicht überrascht zu werden. So können Sie die Ressourcen wirkungsvoll und gezielt einsetzen.

Risiken können in allen internen und externen Prozessen auftreten. Der gute Unternehmer aber weiß, was ihn erwartet, weil er stets vorausschauend agiert. Wer sich dagegen von den Entwicklungen beherrschen lässt, kann nur reagieren – und ist nicht mehr Herr im eigenen Hause. Eine systematische Risikobewertung ist Voraussetzung, um die Ressourcen produktiv, sicher und wirtschaftlich einzusetzen.

Gute Praxis

Sie haben die internen Risiken in Ihrem Unternehmen analysiert. Sie haben vorausschauend wirkungsvolle Maßnahmen festgelegt, um sie zu minimieren.

  • Sie analysieren nicht nur die finanziellen Risiken ( > Liquidität), sondern systematisch alle internen Risiken, die bei Ihnen entstehen können, wie zum Beispiel:
    • Mangelnde Qualität Ihrer Produkte und Leistungen, durch die Kunden unzufrieden werden beziehungsweise durch die Schäden entstehen können
    • Defizite im Kundenkontakt, durch die Kunden abgeschreckt werden können beziehungsweise durch die Informationen der Kunden nicht richtig für die Produktentwicklung genutzt werden
    • Störungen, Fehler, Unfälle und Fehlzeiten, die durch zu kurz greifende Arbeitsvorbereitung und durch falschen Einsatz von Arbeitsmitteln und -stoffen verursacht sind
    • Verringerung der Produktivität durch mangelhaften Personaleinsatz (entspricht nicht den Arbeitsanforderungen, Über- oder Unterfordern der Beschäftigten)
    • Ungenügende Informationen
    • Qualitativ schlechte, unzuverlässige Zulieferer
    • Nichtachtung sozialer Regeln bei der Beschaffung wie Herstellungsbedingungen (zum Beispiel Kinderarbeit)

Sie analysieren die externen Risiken in Ihrem Unternehmen. Sie haben vorausschauend Maßnahmen festgelegt, um sie zu minimieren.

  • Sie analysieren systematisch externe Risiken, wie zum Beispiel:
    • Veränderungen im Markt, die die Absatzbedingungen verschlechtern
    • Zu späte Nutzung neuer Arbeitsverfahren und Technologien
    • Ignoranz neuer Konkurrenten
    • Image und Akzeptanz des Unternehmens beim Kunden
    • Unkenntnis oder Nichtbeachtung von Rechtsvorschriften
    • Katastrophen und Ereignisse von außen wie Virenangriffe, Unwetter, Hochwasser, Terrorakte

Sie nutzen vorhandene Instrumente zur Bewertung Ihrer betrieblichen Risiken.

  • Sie nutzen zur systematischen Analyse von Risiken in Ihrem Unternehmen sowie zur Festlegung entsprechender Maßnahmen vorhandene Instrumente – wie zum Beispiel Gefährdungsbeurteilung, SOLL-IST-Analysen, Checklisten.
  • Zur Identifikation externer Risiken nutzen Sie regelmäßig Informationen, die über Verbände und Fachpresse gut zugänglich sind – zum Beispiel Markt- und Technikentwicklungen, Änderungen rechtlicher Rahmenbedingungen.
  • Sie betrachten und dokumentieren systematisch den Umgang mit Liquidität und Risiken (Risikomanagement). Sie verbessern damit auch Ihre Position gegenüber Ihrer Hausbank (Basel II).

Praxishilfen

Praxishilfen zur Umsetzung der hier beschriebenen Tipps und Hinweise bitte hier klicken >

 

Partner der Offensive Mittelstand
Zur Partnerliste
mehr
Downloads
Check „Guter Mittelstand: Erfolg ist kein Zufall“
Wie lassen sich die Arbeits­gestal­tung und Organisation verbessern?
PDF: 1.086 kB
Selbsterklärung
PDF: 138 kB
Guter Mittelstand: Erfolg ist kein Zufall
Leitfaden: Bausteine für eine
gute Arbeits- und Organisationsgestaltung
PDF: 3.260 kB
Infoblatt „Offensive Mittelstand: Machen Sie mit!“
Wie lassen sich die Arbeitsgestaltung und Organisation verbessern?
PDF: 115 kB
Statements

Dipl.-Ing. Günter Hufschmidt, Seniorpartner im ABOS CON­WORKS Unter­nehmer­verbund
„Der Check führt ohne Umschweife auf das Wesentliche.“

Zum kompletten Statement >
Bestellservice Offensive Mittelstand
Hier können Sie kostenlos Publikationen der Offensive Mittelstand bestellen.
mehr