Organisation
In Ihrem Unternehmen sind viele Dinge miteinander verzahnt. Nur wenn ein Rädchen in das andere greift, können Sie erfolgreich sein. Sie organisieren Ihr Unternehmen so, dass jeder weiß, was zu tun ist, und dass die Ressourcen optimal genutzt werden. Sie schaffen klare und lernförderliche Strukturen für ein gesundes Unternehmen.
| Organisation koordiniert die Tätigkeiten zum Erreichen der Unternehmensziele. Sie stellt sicher, dass jeder Kundenauftrag in möglichst kurzer Zeit wirtschaftlich und flexibel erledigt und das Produkt pünktlich und in der erforderlichen Qualität geliefert wird. Die Organisation im Betrieb entscheidet über die Qualität und Effektivität aller Prozesse im Unternehmen. |
Gute Praxis
In Ihrem Unternehmen weiß jeder, was von ihm erwartet wird und welche Kompetenzen er besitzt.
- In Ihrem Unternehmen sind die Aufgabe, die Kompetenz und die Verantwortung jeder Stelle klar beschrieben und den jeweiligen Beschäftigten bekannt – zum Beispiel festgelegt in Stellenbeschreibungen, Arbeitsanweisungen. > Prozesse > Strategie > Innovation
- Es ist klar und eindeutig festgelegt, wer welche Weisungsbefugnisse besitzt. Es gibt keine Überschneidungen der Weisungen – zum Beispiel festgelegt in Stellenbeschreibungen, Arbeitsanweisungen, Organigrammen.
Jeder hat alle Informationen, die er benötigt, und jeder weiß, was er wie zu tun hat.
- Jeder Ihrer Beschäftigten weiß, welche Arbeitsaufgabe er hat, wo er nötige Informationen für die Aufgabe bekommen kann, wer wie weisungsbefugt ist und wie er die Arbeitsaufgaben sicher und gesund umsetzen kann. Sie fragen Ihre Beschäftigten, ob sie sich ausreichend informiert fühlen. > Prozesse
- Bei Ihnen weiß jeder Beschäftigte, wer wen wie zu informieren hat und wie kommuniziert wird: Die Kommunikationswege sind festgelegt – zum Beispiel Informationen und Hilfen über Probleme und Störungen, gegenseitige Unterstützung, Konfliktregelungen. > Prozesse
- Sie veranlassen, dass interessante Erfahrungen bei der Arbeit so festgehalten werden, dass andere davon lernen können und Fehler möglichst nur einmal gemacht werden (Wissensmanagement/ lernende Organisation). > Innovation
Sie planen und organisieren Ihre Arbeitsplätze so, dass Ihre Beschäftigten sich wohlfühlen und reibungslos und somit produktiv arbeiten können.
- Schon bei der Planung der Arbeitsplätze berücksichtigen Sie, dass die Beschäftigten produktiv, effektiv und ergonomisch arbeiten und ihre Leistungen optimal erbringen können – zum Beispiel ergonomische Einrichtung, Kommunikationsmöglichkeiten, Beleuchtung, Raumklima, Verkehrswege, Sozial- und Sanitäreinrichtungen.
- Bei der Gestaltung der Arbeitsplätze beziehen Sie die Erfahrungen der Beschäftigten mit ein.
Sie knüpfen einen besonders engen Kontakt zu den Personen in Ihrem Betrieb, die die Garanten für reibungslose Prozessabläufe sind.
- Sie planen speziell Zeit für informelle Gespräche mit diesen Personen ein.
- Sie erstellen Vertretungsregelungen für den Fall, dass diese Personen ausfallen.
- Sie sorgen für einen systematischen Wissens- und Erfahrungstransfer an alle Stellvertreter.
Sie sind auf eventuelle Notfälle vorbereitet und Sie haben eine ausreichende Sicherheitsorganisation.
- Sie sind auf Brände und Unfälle vorbereitet – zum Beispiel Feuerlöscher oder andere Löscheinrichtungen, Erste-Hilfe-Material, Ersthelfer, Schulung und Training der Beschäftigten.
- Sie schützen sich, falls erforderlich, gegen Angriffe von außen – wie zum Beispiel gegen Virenangriffe durch IT-Sicherheitsmaßnahmen oder vor Provokationen und Eingriffen durch Sicherheitsmaßnahmen wie Videoüberwachung, Security-Kräfte.
- Sie lassen sich bei Bedarf in Fragen der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit von der Fachkraft für Arbeitssicherheit und Ihrem Betriebsarzt beraten.
Sie dokumentieren die wesentlichen Abläufe.
- Durch Nachweisführung und Rückverfolgbarkeit reduzieren Sie Ihr Produkthaftungsrisiko und sichern sich in vielen Situationen rechtlich ab. Sie betrachten eine sorgfältige Dokumentation nicht als bloßen Papierkram.
- Im Arbeitsschutz erfüllen Sie Ihre gesetzliche Dokumentationspflicht – zum Beispiel Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen, Prüfungen von Arbeitsmitteln, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen.
- Wenn Sie Ihre Arbeitsabläufe systematisch dokumentieren, schaffen Sie die Voraussetzung für eine Zertifizierung, ohne die viele Zulieferer nicht konkurrenzfähig sind – zum Beispiel im Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9000:2000, dem Gütesiegel der Berufsgenossenschaft oder dem AMS-Leitfaden.
Praxishilfen
Praxishilfen zur Umsetzung der hier beschriebenen Tipps und Hinweise bitte hier klicken >




